EDDYCAM: Perfektion durch Leidenschaft

EDDYCAM – das sind eine Handvoll engagierte, kompetente Mitarbeiter und dazu zwei hochspezialisierte, für uns ideale Partnerbetriebe: unser Elchlederbearbeiter und -lieferant in Finnland sowie eine kleine bayerische Manufaktur, die handverlesene Rohwaren und Komponenten nach unseren Vorgaben in exklusive Kameragurte verwandelt.

EDDYCAM – das ist aber auch Edlef Wienen: erfahrener Fotokaufmann, begeisterter Fotograf, anerkannter Spezialist für Systemkameras und seit frühester Kindheit mit der Welt der Fotografie verwachsen. Er gab der Marke nicht nur seinen Namen, sondern gilt auch als Erfinder des Elchleder-Kameragurtes.

Die Idee hinter dem Gurt

Das Wissen um die Bedürfnisse anspruchsvollster Fotografen und die Leidenschaft für außergewöhnlich schöne, langlebige Naturprodukte motivierten Edlef Wienen, einen neuen, absolut zuverlässigen Kameragurt zu entwickeln. Inspiriert von exklusiven Taschen und Mode-Accessoires aus Elchleder, entschied sich Wienen, diesen hochwertigen natürlichen Werkstoff auch für Kameragurte einzusetzen.

So entstand aus jahrzehntelanger Erfahrung, edelstem skandinavischem Elchleder, hochwertigen Komponenten made in Germany und mit viel Herzblut EDDYCAM: der einzigartig komfortable, robuste Kameragurt in unverwechselbarer Optik – der qualitätsbewusste Fotografen durch Dick und Dünn begleitet. Ein Leben lang.

Einzigartig
durch Material und Verarbeitung

Die Entstehung unserer Elchledergurte beginnt nicht erst mit der eigentlichen Herstellung in Deutschland, sondern bereits viel früher – irgendwo in der skandinavischen Nadelwaldzone. Denn hier leben die Elche, auf deren Leder die hohe Qualität von EDDYCAM beruht.

Das Elchleder wird in einer kleinen finnischen Gerberei gegerbt, gefärbt und anschließend zur weiteren Verarbeitung an unsere Manufaktur nach Bayern geschickt. Hier erfolgt der Zuschnitt, das Kleben und Vernähen sowie die Applikation der Komponenten – alles mit großer Sorgfalt und, wie es sich für ein exklusives Naturprodukt gehört, größtenteils in Handarbeit.

Elchleder
- weil es für Kameragurte nichts Besseres gibt

Elchleder ist das perfekte Leder für Kameragurte: bis zu 2,2 mm dick, extrem strapazierfähig und atmungsaktiv. Zugleich unübertroffen weich und im direkten Hautkontakt angenehm geschmeidig und warm. Das von uns verwendete Leder stammt ausschließlich aus Skandinavien, wo freilebende Elche in begrenzter Anzahl streng kontrolliert gejagt werden, vor allem ihres Fleisches wegen. Die Jagdsaison beginnt mit dem arktischen Winter, wenn die Haut der Tiere am stärksten ist. Unser finnischer Partner wählt für die weitere Verarbeitung nur die besten Häute aus.

Lagern und Sortieren

Die rohen Elchhäute werden zunächst in Salz oder durch Trocknen konserviert und in Kühlräumen aufbewahrt. Hier findet die erste Qualitätskontrolle und Sortierung statt.

Weiche, Äschern und Entfleischen

In der Weiche werden die Häute von Schmutz und Salz gereinigt. Beim Äschern lösen Schwefelverbindungen und Kalk die Behaarung ab und schließlich werden Gewebereste mechanisch von der Haut entfernt.

Spalten

Um ein gleichmäßig dickes Oberleder zu erhalten, wird es als Narbenspalt waagerecht vom sogenannten Kernspalt und Fleischspalt abgetrennt.

Beizen, Gerben und Neutralisieren

Beizen dient der Vorbereitung der Häute auf das eigentliche Gerben. Die Gerbstoffe, bei Elchhäuten meist Chromsalze, dringen in die Haut ein, verwandeln sie in Leder und werden anschließend neutralisiert.

Abwelken, Sortieren und Falzen

Das nasse Leder wird zunächst entwässert, nach einer weiteren Qualitätskontrolle erneut sortiert, anschließend beim Falzen in seiner Stärke weiter egalisiert und von Unebenheiten befreit.

Durchfärben, Füllen und Nachfetten

Entsprechend der gewünschten Oberflächenoptik werden die Leder mit unterschiedlichen Farbstoffen gefärbt und gefüllt. Eine gezielte Nachfettung macht das Leder weich.

Trocknen und Stollen

Das Leder wird entweder im Vakuum, frei hängend oder auf Rahmen gespannt in Trockenöfen getrocknet und anschließend mit Walkmaschinen weiter aufgeweicht.

Zurichten und Kontrollieren

Jetzt erhält das Leder seine endgültige Farbe und Struktur. Durch spezielle Oberflächenbehandlung, nochmaliges Färben, Pressen oder Bügeln entsteht die gewünschte Optik. Nach einer abschließenden Qualitätskontrolle und Vermessung geht das Leder in den Versand.